Gewindelehrdorne und Gewindelehrringe
Gewindelehrdorne und Gewindelehrringe aus Stahl, Hartmetall oder Keramik für Unterschiedliche Gewindetypen: metrische ISO-Gewinde nach DIN13, Amerikanische Gewinde (UNC, UNF, UNEF), Withworth Rohrgewinde nach DIN ISO 228.
Gewindeprüfdorne mit Tiefenmessung für beide Messungen in einem Arbeitsgang.
Häufige Fragen
Warum hat eine Gewindelehre zwei Seiten: „GO“ und „NO-GO"?
- Die Durchgangsseite („GO“) muss problemlos in das Gewinde eindringen sonst ist das Gewinde zu klein und nicht funktionsfähig.
- Die Nicht-Durchgangsseite („NO-GO“) darf höchstens 2–3 Umdrehungen eindringen sonst ist das Gewinde zu groß und könnte unter Belastung versagen. Diese Zwei-Punkte-Prüfung stellt sicher, dass das Gewinde sowohl montierbar als auch belastbar ist ein entscheidendes Qualitätskriterium in der Metallverarbeitung.
Was ist eine Gewindelehre und wofür wird sie verwendet?
Eine Gewindelehre (auch Gewindemesslehre oder Gewindeprüflehre genannt) ist ein Werkzeug zur schnellen Prüfung der Passgenauigkeit von Innengewinden (z.B. in Muttern) oder Außengewinden (z.B. an Schrauben). Sie besteht aus einem festen, normierten Gewindeteil (Durchgangs- und Nicht-Durchgangsseite), das nach DIN/ISO-Normen gefertigt ist. Mit ihr lässt sich schnell feststellen, ob ein Gewinde innerhalb der zulässigen Toleranzen liegt ohne auf teure Messgeräte angewiesen zu sein. Sie wird hauptsächlich in der Fertigung, Reparatur und Qualitätssicherung eingesetzt.
Wie erkenne ich, welche Gewindelehre ich für mein Gewinde brauche?
Wählen Sie die Gewindelehre anhand folgender Merkmale:
- Gewindetyp: Metrisch (M), Zoll (UNC/UNF), Rundgewinde (Tr), etc. Nennmaß: z.B. M8, M10, 1/4"-20 UNF
- Gewindesteigung: z.B. M8×1,25 oder M8×1,0 (Feingewinde)
- Genauigkeitsklasse: meist 6H (Innengewinde) oder 6g (Außengewinde) – diese müssen mit dem Bauteil übereinstimmen.